BOOK REVIEW: Young Elites by Marie Lu

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Autor: Marie Lu
Titel: Young Elites – Die Gemeinschaft der Dolche
Verlag: Loewe
Erscheinungsdatum: 09. Januar 2017


Über Nacht verfärbten sich Adelinas wunderschöne schwarze Haare plötzlich silbern. Seit sie das mysteriöse Blutfieber überlebte, ist die Tochter eines reichen Kaufmanns gezeichnet und von der Gesellschaft verstoßen. Aber die Krankheit hat ihr nicht nur eine strahlende Zukunft genommen, sondern auch übernatürliche Kräfte verliehen. Und Adelina ist nicht die Einzige. Die Gemeinschaft der Dolche wird vom König gejagt und gefürchtet, denn mit ihren unerklärlichen Fähigkeiten sind sie imstande, ihn vom Thron zu stürzen. Doch dazu benötigen sie Adelinas Hilfe…

[Quelle: http://www.goodreads.com]


German

Young Elites von Marie Lu – schon seit einer kleinen Ewigkeit stand dieses Buch auf meiner Wunschliste. Geschürt wurde meine Neugier und Vorfreude durch die viele positive Resonanz insbesondere auf Instagram und allen anderen sozialen Netzwerken auf denen ich so unterwegs bin/war. Einige meiner liebsten Buchblogger sind großer Fan dieser Reihe; mit diesem Buch konnte ich dann also eigentlich nicht falsch liegen oder? Zumindest könnte man das meinen. Nun ja, falsch gedacht. Was mich erwartet hat? Bittere Enttäuschung. Vielleicht waren meine Erwartungen zu hoch, die Vorfreude zu groß. Habe ich mich etwa so sehr von allen anderen beeinflussen lassen, dass ich schon quasi davon ausging, ein Meisterwerk in den Händen zu halten bevor ich es überhaupt gelesen und deshalb gar nicht in Betracht gezogen hatte, dass mir das Buch eventuell auch gar nicht gefallen könnte? Vielleicht. Wahrscheinlich sogar. Young Elites ist ein Buch, das mir persönlich nicht gefallen hat. Aus welchen Gründen genau werde ich versuchen zu erläutern.

Allerdings bin ich mir gar nicht so sicher, wo genau ich anfangen soll. Ich hatte mir vorgenommen mit den Dingen anzufangen, die mir während des Lesens positiv aufgefallen sind; Dinge, die ich mochte und die mir gefallen haben. Nun, da wäre das Cover … und … ja was noch? Die Idee. Die Idee ist ziemlich gut und interessant und ich bin ein Fan übernatürlicher Fähigkeiten, es waren sogar ein paar ziemlich interessante und spannende übernatürliche Fähigkeiten dabei aber die Umsetzung des Ganzen ist meiner Meinung nach ziemlich in die Hose gegangen. 

 Es gibt diese Bücher, bei denen man einfach nur so durch die Seiten fliegt. Augen und Verstand überschlagen sich schon fast, weil man einfach nicht mehr aufhören kann zu lesen. Man liest und liest und liest und die Spannung treibt einen regelrecht in den Wahnsinn. Es ist wie ein Wettrennen. Man liest so schnell in der Hoffnung, vor allen anderen ins Ziel zu kommen. Man möchte einfach mehr; man möchte so schnell wie möglich herausfinden, wie das Buch endet, weil man so gefesselt ist von der Geschichte und den Charakteren. Bei diesem Buch ging es mir ähnlich … ich hab gelesen und gelesen und gelesen, teilweise sogar quergelesen weil ich es einfach nicht abwarten konnte, das Buch endlich zu beenden. Nicht, weil es mich vor Spannung beinahe um den Verstand gebracht hat, sondern weil ich dieses Buch einfach nur noch hinter mich bringen wollte.

 Als ich zum ersten Mal etwas über das Buch hörte, dachte ich „Hey cool, klingt nach X Men, aber irgendwie auch nach Assassins Creed.“ Eine gute Mischung also, könnte man zumindest denken. Wie gesagt, die Idee klang unglaublich gut, sehr vielversprechend und ziemlich aufregend – für mich allerdings hat es sich als das genaue Gegenteil herausgestellt. Dieses Buch hat keine Seele. Es ist so ähnlich wie bei einem Puzzle, als hätte man nur den Rand zusammengefügt und das Innere frei gelassen. Viele machen ihre Puzzles ja genau so, machen anfangs nur den Rand, um sich das Ganze etwas zu erleichtern und füllen dann das Innere aus. Marie Lu hatte den Rahmen bereits, die Eckdaten sozusagen, doch der Rest fehlte irgendwie.

Es machte fast den Anschein, als wäre selbst der Autorin Story und Charaktere irgendwie egal gewesen. Es war vielleicht nicht das schlechteste Buch, das ich je gelesen habe, aber eines der schlechtesten definitiv. Die Geschichte war langweilig und langatmig, die Charaktere flach – flach wie eine Flunder und der Schreibstil, naja, ganz normal eben, nichts Besonderes.

Selbst wenn es nicht das schlechteste Buch war, das ich je gelesen habe, war es definitiv das Buch mit den uninteressantesten, nervigsten und langweiligsten Charakteren. Adelina? Adalina? Adlina? Ich kann mich nicht einmal richtig an ihren Namen erinnern, geschweige denn an die Namen der anderen Charaktere. Es ist fast so, als wäre mein Kopf wie leer gefegt; als wäre nichts hängen geblieben, nichts als all die negativen Aspekte, die mir aufgefallen sind und mich beim Lesen des gesamten Buches begleitet haben.

Da hätten wir nun Adelina, unsere Hauptprotagonistin. Sie ist anders als die meisten Charaktere, das muss ich zugeben, allerdings nicht weniger nervig. Durch ihren Hang zum Bösen wirkt sie sogar noch ein wenig nerviger, selbstsüchtiger, naiver, weinerlicher, überforderter, dümmer… Die Idee, ein „böses Mädchen“ als Hauptfigur einer Geschichte zu machen ist eigentlich ziemlich interessant; es ist neu – zumindest für mich. Allerdings musste ich feststellen, dass mir das alles andere als gefallen hat. Wenn ich ein Buch lese, brauche ich zumindest eine Figur, mit der ich mich identifizieren kann, was in diesem Buch leider nicht der Fall war. Adelina, die von Hass erfüllte und Wut durchtriebene Heldin, würde wahrscheinlich sogar ihrer Schwester Leid zufügen, nur um das zu bekommen, was sie will. Dann hätten wir noch Enzo oder Enzio oder wie er nun heißt, ein in sich gekehrter, verschlossener Prinz, der Retter in der goldenen Rüstung. Allerdings war seine Rüstung nicht Gold, sondern eher Bronze – wenn überhaupt. Und sein Pferd hat er unterwegs offenbar ebenfalls verloren. Was wissen wir über ihn? Eigentlich gar nichts. Auch bei den anderen Figuren ist es so, als hätten sie alle nur eine Art Gastauftritt gehabt, als hätten sie nur im Hintergrund existiert, wie Schatten, die zwar immer mit gezogen wurden, aber nie wirklich richtig zu fassen waren. Es wird kaum auf ihre Vergangenheit oder ihre Persönlichkeit eingegangen. Eigentlich lernt man Niemanden von ihnen so richtig kennen. Nach 400 Seiten weiß man immer noch nicht, wer die Leute eigentlich sind.

Auch die Liebesgeschichte war alles andere als spektakulär oder emotional. Der erste Kuss? Hat mich vollkommen kalt gelassen. Wie kann mich so etwas emotional auch berühren, wenn zwei Leute sich drei Mal sehen, zwei Worte miteinander wechseln und schwupp, wissen sie, dass sie füreinander bestimmt sind? Auf einmal fühlen sie sich zueinander hingezogen? Wie denn, wenn man sich erst zwei Mal gesehen hat und gar nicht weiß, wie der andere tickt, weil auch die Kommunikation ziemlich kurz gekommen ist? Wie funktioniert das?

Um es kurz zu machen, ich mochte keinen einzigen der Charaktere. Wenn dann eventuell Rafaele, aber auch nur, weil er mich ganz ganz ganz minimal, vielleicht sogar weniger als minimal, an Magnus Bane erinnerte. Wirklich nur minimal. Die Figuren sowie die Story haben mich absolut kalt gelassen; mich kein einziges Mal emotional berührt. Ich habe mich weder für sie gefreut, noch mit ihnen gelacht, ich habe auch nicht geweint oder mir vor Aufregung und Spannung die Haare gerauft. Das wohl eher vor Langeweile. Denn auch wenn die Story interessant klingt, war sie sie es nicht. Bis zum Ende hin passiert eigentlich gar nichts. Natürlich muss auch das manchmal sein, immerhin braucht eine Geschichte eine Weile, ihre Welt und ihre Charaktere aufzubauen und an die Leser heranzuführen, doch da das in diesem Buch nicht der Fall war, habe ich wenigstens auf ein bisschen Action gehofft. Bis zum Ende habe ich die Hoffnung nicht aufgegeben, war mir sicher, dass es bestimmt ein riesiges Finale geben wird, dass für meine Bewertung noch einen oder zwei Sterne rausholen würde aber leider war auch das nicht der Fall. Um ehrlich zu sein, hat es das Ende für mich nur noch mehr versaut und wenn ich noch ehrlicher bin, würde ich das Buch wirklich sehr gerne mit null Sternen bewerten.

Ich mochte die Idee Charaktere zu erschaffen, die weder schwarz noch weiß sind, sondern sich in dieser sogenannten grauen Zone bewegen; Charaktere, die weder gut sind, noch böse, trotzdem aber Gutes und auch Böses tun. Böses zum Selbstschutz. Gerade Adelina sollte wohl in dieses Muster fallen; ein Charakter, den man, obwohl er böse ist, trotzdem liebt. Das war leider nicht der Fall. Für mich persönlich fällt Adelina eben nicht in dieses Grauzonenmuster, für mich war sie einfach nur eine unsympathische, kleine Göre, der ich gerne mal einen kräftigen Tritt in den Hintern verpasst hätte. Vielleicht hätte ihr das geholfen, etwas klarer zu denken. Wenn ich an einen „grauen“ Charakter denke, denke ich direkt an Rick Grimes, Loki, Tyrion Lannister. Sie alle tun fragliche Dinge und trotzdem mögen wir sie, lieben sie sogar. Woran es liegt? Vermutlich an dem Schreibstil; vermutlich an der Ausarbeitung der Charaktere. Wenn man einen Charakter, der fragliche Dinge, überwiegend böse Dinge, tut, trotzdem liebt, das nenne ich einen gut geschriebenen Charakter.

Diese Charaktere lassen uns uns selbst in Frage stellen, stellen aber nicht sich selbst oder ihr Handeln in Frage. Adelina zum Beispiel hat genau das getan, immer und immer wieder. Ständig hat sie sich gefragt, wieso sie so viel Hass empfindet, wieso sie immer so wütend ist, wieso sie eben so ist wie sie ist. Hat das Rick Grimes schon mal getan? Oder Loki? Haben die jemals heulend in einer Ecke gesessen, sich die Haare gerauft und sich gefragt, wieso sie diese eine Person umgebracht haben? Wieso sie manchmal Böses tun? Nein. Ganz genau. Nein. Und das ist es einfach, was einen guten Charakter ausmacht. Und leider war das bei all den vermeintlichen „grauen“ Charakteren in diesem Buch nicht der Fall. Sie waren schwach, langweilig und unglaublich nervig; frustrierend sogar von Zeit zu Zeit.

Was mir jedoch am meisten gefehlt hat, waren die Emotionen. Diese Story fühlte sich einfach so leer an; so ungeliebt…

Young Elites ist eine Reihe, die ich definitiv nicht weiterführen werde und ein Buch, das ich, von meinem persönlichen Standpunkt aus, Niemandem weiterempfehlen werde, insbesondere nicht, wenn man viel Wert auf Worldbuilding und gute Charaktere legt. Ich war drei Mal kurz davor gewesen, es abzubrechen, habe es nur aus dem Grund beendet, weil ich es als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt bekommen habe. Ein anderer Grund ist, weil ich es hasse, Bücher abzubrechen. Trotz allem habe ich mich regelrecht durch die Seiten gequält, habe mich ständig ablenken lassen von meinem Handy „Oh guck, auf Instagram hat jemand ein Bild gepostet“ oder „Ach da läuft ja gerade Harry Potter im Fernsehen, cool“ oder „Awww meine Katze ist so süß, schau mal wie sie gerade gähnt“ oder auch „Komm, lass uns erst noch eine Folge Sherlock gucken, ich lese dann später weiter.

Es ist sehr sehr schade. Ich habe mich unfassbar auf das Buch gefreut, bin vielleicht mit zu hohen Erwartungen rangegangen, das muss ich zugeben, doch dass ich so enttäuscht werde, hätte ich niemals gedacht, gerade auch weil diese Bücher eben nun einmal so stark gehyped werden. Doch die Erfahrung haben wir ja schon öfter gemacht oder? Nicht alles was gehyped wird, ist gleichzeitig auch gut – zumindest nicht immer. Zum Glück haben wir Menschen alle unterschiedliche Geschmäcker. Ich komme mir mit dieser Meinung hier zwar ziemlich einsam vor, da die Mehrzahl der Leser das Buch zu mögen scheint, aber ich bin schon immer gerne gegen den Strom geschwommen und tue es auch diesmal wieder.

Für mich ist das Buch leider nur einen Stern Wert und das wegen der Idee und der eigentlich doch ziemlich coolen übernatürlichen Fähigkeiten. Die mit Abstand coolste und interessanteste Gabe mit dem meisten Potential, was Gutes draus zu machen, gab es im Übrigen erst im Epilog, was sehr schade war. Ein bisschen reizt es mich schon, den zweiten Teil zu lesen, eben gerade wegen dieser einen Gabe, auf die wir im Epilog einen kleinen Vorgeschmack bekommen haben. Da das Negative allerdings überwiegt, werde ich die Reihe nicht fortführen.

Wenigstens kann ich mich an diesem wunderschönen Cover erfreuen, dass wirklich unglaublich hübsch im Regal aussieht. Und auch wenn mir das Buch wirklich gar nicht gefallen hat, hoffe ich, dass ihr euch selbst ein Bild davon macht und mehr Gefallen an dieser Geschichte findet, als ich.

Trotz allem möchte ich mich ganz herzlich bei dem Loewe Verlag für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars bedanken, auch wenn es mir nicht gefallen hat. Im Regal ist es definitiv ein richtiger Hingucker. Ich habe mich trotz allem sehr darüber gefreut, eine der wenigen sein zu dürfen, die das Buch bereits vor Erscheinungsdatum lesen durften.

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author: Marie Lu
title: Young Elites
publisher: G. P. Putnam’s Sons Books for Young Readers
publication date: October 7th, 2014


Adelina Amouteru is a survivor of the blood fever. A decade ago, the deadly illness swept through her nation. Most of the infected perished, while many of the children who survived were left with strange markings. Adelina’s black hair turned silver, her lashes went pale, and now she has only a jagged scar where her left eye once was. Her cruel father believes she is a malfetto, an abomination, ruining their family’s good name and standing in the way of their fortune. But some of the fever’s survivors are rumored to possess more than just scars—they are believed to have mysterious and powerful gifts, and though their identities remain secret, they have come to be called the Young Elites. Teren Santoro works for the king. As Leader of the Inquisition Axis, it is his job to seek out the Young Elites, to destroy them before they destroy the nation. He believes the Young Elites to be dangerous and vengeful, but it’s Teren who may possess the darkest secret of all. Enzo Valenciano is a member of the Dagger Society. This secret sect of Young Elites seeks out others like them before the Inquisition Axis can. But when the Daggers find Adelina, they discover someone with powers like they’ve never seen. Adelina wants to believe Enzo is on her side, and that Teren is the true enemy. But the lives of these three will collide in unexpected ways, as each fights a very different and personal battle. But of one thing they are all certain: Adelina has abilities that shouldn’t belong in this world. A vengeful blackness in her heart. And a desire to destroy all who dare to cross her.

[source: http://www.goodreads.com]


USA Young Elites was on my wishlist for a time that felt like forever and was definitely one of the most anticipated books I wanted to read this year, thanks to all the positive resonances especially on Instagram. Some of my favorite instagrammers and book bloggers are huge fans of this series. So I couldn’t go wrong with this book right? Well, I thought wrong. Maybe I had too high expectations on this one but I can’t remember the last time a book disappointed me more. Due to everyone raving about this series I really thought I would like it, I really thought and I really tried to like it but I didn’t. I never considered hating it that much but I did and I will try to explain why.

I’m not sure though where to start. I intended to start with the things I actually liked, the things I quite enjoyed while reading the book … well there’s the insanely gorgeous German book cover and … and … what else? Yeah right, the idea is quite interesting and pretty cool. I really am a huge fan of supernatural reads though but this book just didn’t quite catch my interest as much as I hoped it would.

You know there are books out there, great books and you just fly through the pages. It’s all so overwhelming and you’re so excited you just can’t stop reading. You read and read and read and you just want more. You can’t wait to finish the book because you can’t wait to find out what’s going to happen in the end. You’re so tied up in the story and the characters; you can’t wait to read the big finale. You know that feeling right? Well, when I read Young Elites I couldn’t stop reading either, not because I loved it so much but because I wanted to get it over with.

When I first heard about the book I was excited. I thought “Yeah hey cool, sounds like X Men meets Assassins Creed or something”. Quite a good mixture, you might at least think. The idea sounded incredibly good, very promising at last and quite exciting. Unfortunately it wasn’t anything like that at all. It wasn’t good and it for sure wasn’t very exciting. This book has absolutely no soul. It’s how it is with a puzzle. Most people start with the edges and fill in all the other pieces later, to make it easier. That’s probably what Marie Lu did. She worked out the basic details, the central theme but apart from that the book just felt somehow – dead. It almost seems like even the author wasn’t really interested in her own story or her characters. It wasn’t the worst book I’ve ever read in my life though but it was definitely one of them. The book was boring; boring as hell, the characters flat and the writing style, well, nothing special.

Even if it wasn’t the worst book I’ve ever read, it was definitely the book with the most irritating, annoying and boring characters. Adelina? Adalina? Adlina? See that? I can’t even remember her name; don’t even know how to spell it, let alone all the other characters names.

So there’s Adelina, our main character. She’s different from most characters, I have to admit, but no less annoying. Due to her propensity to evil she seems even more annoying, selfish, naïve, whiney, swamped and stupid than most other characters. The idea of making a “bad girl” the main character of a story is actually quite interesting. It’s new – at least for me it is. However I didn’t like her. Whenever I read a book I need at least one character I can relate to, but I couldn’t relate to any of the characters in this book. Adelina, filled with hatred and anger, would probably even harm her sister only to get what she wants. And then there’s Enzo or Enzio or whatever the guys name is – a self-contained, withdrawn prince, the savior in his golden armor. Well his armor wasn’t really gold, rather bronze – if even at all. And he obviously lost his horse on the way. What do we know about him or all the other characters? Honestly … nothing. We don’t know anything about their past, who they are, where they come from; they have basically no personality. After 400 pages I still have no idea who all these people are.

The relationship between the main character and Enzo, which was supposed to be a romantic relationship was nothing but unemotional and boring. The first kiss left me completely cold. It didn’t touch me emotionally, not at all. I mean, how could it even? They’ve met maybe two or three times, only exchanged a couple of words so far but they already know that they are meant to be together? How? If you haven’t seen the person more than two times or something and if you haven’t even talked to that person except for a couple of words how is it even possible to fall in love with them? How?

To make it short, I didn’t like any of the characters. If there’s one character I might have liked for a second that would be Rafaele but only because he reminded me a tiny little but of Magnus Bane. But only a tiny little bit …

Even if the story sounds kind of interesting, it wasn’t. Nothing really happens until almost the very end of the book. I thought that maybe, since the story was rather boring, maybe the finale would make up to it but it didn’t. The ending made it even worse.

The idea of creating grey characters is great; characters that are neither good nor bad; characters that do a lot of questionable things. Especially Adelina was supposed to be one of those grey characters I guess but frankly she wasn’t. Only because the author tried to make her one doesn’t mean that she succeeded in doing so. To me, Adelina was nothing like that, more like an unlikable, annoying little brat. When I think of grey characters I immediately think of Rick Grimes, Loki or Tyrion Lannister. They’ve all done questionable things but still we like them; care about them and even love them. That is what I call good writing. This is what a well written character looks like. These characters make us question ourselves and they don’t question themselves. Have you ever seen Rick or Loki crying asking oneself why they do all these awful things? No. But that is what Adelina did ALL THE TIME. She always asked herself why she feels so much hate; why she is always so angry; why she acts the way she does. She is a weak, boring and incredibly annoying character, frustrating even sometimes. I think I’ve never hated a book character as much as I hate her.

I will definitely not continue the series and I can’t recommend it, especially not if you appreciate good world building and great characters. I wanted to give up on it like three or four times and the only reason I finished the book is because I received it as a review copy and they expect me to write an honest review. It was so hard for me to focus on the story; I was so easily distracted. It was like “Oh see that, Harry Potter is on TV” or “Aww look at the cat, she’s so cute” or “Oh somebody posted a new photo on Instagram, let’s check that out first” or “Let’s watch another episode of Sherlock first”.

It’s very sad though. I really wanted to like the book and I was really looking forward in reading it. I’d have never thought that I would dislike the book, even hate it, so much. I feel like I’m the only one who doesn’t like the book though, everyone seems to love it and I can’t see why. Why do you love it so much? What did I miss? WHAT DID I MISS?

For me this is an one star book, only because I think the idea is great and a few characters had some really cool supernatural abilities but that’s about it. By far the coolest and most interesting ability with the most potential was only introduced in the epilogue which was rather sad though. I would have loved to find out more about this one special ability. But even though I am curious about this one ability, I won’t continue the series. What a waste of time that was. At least the German book cover looks really nice.

I am very sorry I didn’t like the book; I tried. I tried really hard but I didn’t and I really hope that you will like the book much better than I did.

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8 thoughts

  1. Danke für diese Rezension. Ich finde das Cover auch so wunderschön und war neidisch, dass viele dieses Buch schon letztes Jahr in den Händen hatten.
    Eigentlich gehört es auch auf meine Wunschliste, aber dadurch, dass ich jetzt hscon 2 negative Rezensionen gelesen habe, werde ich mir wohl noch mehr Meinungen einholen und mich richtig informieren, ob es etwas für mich ist, bevor ich es kaufe. Schade.
    Ich habe ihre vorherige Reihe noch nicht mal gelesen.

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    1. Ich habe ihre Legend Reihe auch nicht gelesen. Die Thematik hat mich noch nie sehr interessiert, doch nachdem dieses Buch nun so eine riesige Enttäuschung war, werde ich wohl auch von ihrer anderen Reihe die Finger lassen – ich glaub Marie Lu und ich wir werden nicht so richtig warm miteinander. Schade drum, ich hatte mich wirklich sehr gefreut 😦 Ich hoffe, sofern du dich entscheiden solltest es zu kaufen, dass es dir besser gefällt als mir 🙂

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  2. Was für eine schöne und ehrliche Rezension!
    Mich macht das oftmals nur noch neugieriger auf das Buch 😉
    Ich werde es auf jeden Fall lesen und bin gespannt, in welche Richtung dann meine Meinung tendieren wird!

    LG Jill ❤

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  3. Hey Ivy!
    Wir haben ja bereits über das Buch geplaudert.
    Ich bleibe dabei, dass es mir gut gefiel und ich es doch ziemlich spannend fand, insbesondere zum Ende hin. Dass manche Charaktere flach waren unterschreibe ich so.
    Trotzdem finde ich deine Rezi richtig gut, ehrlich und detailiert, ohne zu viel zu verraten. Daumen hoch!!
    Schade, dass es dir so gar nicht gefallen hat (unabhängig von Cover & Idee).
    Ich bin sehr gespannt auf den weiteren Teil und kann dir ja davon berichten. 🙂

    Liebe Grüße,
    Nicci ❤

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    1. Freut mich sehr, dass dir die Rezension trotz allem gefällt 🙂 und es freut mich natürlich, dass dir das Buch so gut gefallen hat ❤ Ich lass mir dann auch gerne von dir erzählen, wie es weiter geht, besonders mit besagter Fähigkeit, die mich am Ende ja doch noch recht neugierig gestimmt hat 🙂 ❤ Viel Spaß wünsche ich dir mit den Fortsetzungen!

      Gefällt 1 Person

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