Wettbewerb: Ursula Poznanski – Aquila | Loewe Verlag

Sind hier auch ein paar Ursula Poznanski Fans unter euch? Am 14. August 2017 ist es endlich soweit, ihr neuer Jugendthriller mit dem Titel Aquila erscheint im Loewe Verlag. Zur Feier des Erscheinens ihres neuen Romans, hat sich der Loewe Verlag ein Gewinnspiel der ganz besonderen Art einfallen lassen. Hierbei handelt es sich um einen Wettbewerb ausschließlich für Blogger und Youtuber. Du bist Blogger und/oder Youtuber und möchtest eine Rolle in Poznanskis nächstem Jugendthriller gewinnen? Dann solltet ihr ebenfalls an diesem tollen Gewinnspiel teilnehmen. Der Einsendeschluss ist der 13. August 2017, am 17. August 2017 wird sodann der/die Gewinner/in bekanntgegeben.

Was ihr tun müsst? Ganz einfach, der Loewe Verlag hat sechs Fragen gestellt, die es zu beantworten heißt. Natürlich hängen diese sechs Fragen irgendwie mit Aquila zusammen. Die Protagonistin Nika muss sich in dem neuen Roman von Ursula Poznanski einigen Ausnahmesituationen stellen und jetzt liegt es an uns zu schildern, wie wir in eben solchen Situationen handeln würden. Aber keine Angst, es wird nicht gespoilert. Alle Informationen zum Buch sowie zum Gewinnspiel findet ihr HIER! Falls ihr gar keine Ahnung habt, worum es geht, HIER findet ihr auch eine Leseprobe!

Ich habe zwar noch nicht alle Bücher der Autorin gelesen, bin aber ein großer Fan ihrer Geschichten, daher muss ich mein Glück versuchen. Ursprünglich wollte ich ein Video drehen; leider werde ich wohl vor meinem Urlaub nicht mehr dazu kommen, sodass ich es nun doch schriftlich machen muss, wenn ich den Einsendeschluss nicht verpassen möchte!

Nika begibt sich für ihr Studium auf das Abenteuer „Siena“ in eine fremde Stadt, ohne ihre Familie, ohne Freunde – Hand aufs Herz: Hast du das auch schon einmal gemacht oder würdest du es gerne tun?

Ja und Ja! Ich war gerade erst 20, fertig mit Ausbildung und Fachabitur, als ich mich entschied, eine „Pause“ einzulegen und ein Auslandsjahr in den USA zu verbringen. Ich war schon immer sehr reisebegeistert und seit ich denken konnte, war es mein größter Traum, einmal im Ausland zu leben. Mein Traumziel: Amerika! Also habe ich Nägel mit Köpfen gemacht. Ein Jahr vor meiner Ausreise hatte ich mit der Planung begonnen. Es gab Einiges zu regeln; viel mehr als ich anfangs geglaubt hatte, doch als es dann endlich soweit war, überkam mich dieses unbeschreibliche Gefühl von Angst und Aufregung. Alles in mir schrie nach Abenteuer, mein Herz jedoch weinte ganz laut, als ich mich am Flughafen am Gate von meinen Eltern und meinem Bruder verabschiedete, wissend, dass ich sie für dreizehn Monate mindestens nicht sehen würde. Es war ein grauenhaftes Gefühl, gleichzeitig aber so berauschend und aufregend, dass ich mich nicht entscheiden konnte, ob ich lieber lachen oder weinen sollte. Ganz alleine war ich also auf dem Weg in ein fremdes Land; auf einen fremden Kontinent in eine fremde Stadt in der ich absolut keine Menschenseele kannte, die am Ende aber zu meiner großen Liebe wurde: New York! Ob ich es wieder tun würde? JEDERZEIT und IMMER WIEDER!

 

Stell dir vor: Du wachst auf, bist in deiner Wohnung eingeschlossen – ohne Schlüssel, Internet oder Telefon – und kannst dich nicht erinnern, wie du in diese Situation gekommen bist. Wie befreist du dich aus deiner Lage? 

Zuerst einmal würde ich überprüfen, ob sich ein Fenster öffnen lässt. Meine Wohnung liegt im ersten Obergeschoss, wahrscheinlich könnte ich dann problemlos aus dem Fenster springen, wahrscheinlich nicht ganz ohne mir ein paar Schrammen zuzuziehen, aber ich bin mir sicher, dass ich das hinbekommen würde. Vielleicht hätte ich ja Glück und ein Auto würde unter einem der Fenster stehen, dann wäre der Weg nach unten nicht ganz so weit und ich könnte einfach versuchen, auf dem Autodach zu landen. Zur Not würde ich ein Fenster einschlagen, würde es sich nicht öffnen lassen. Eventuell würde ich auch, bevor ich mich dazu entscheide aus dem Fenster zu springen, erst einmal laut los brüllen und hoffen, dass mich einer der Nachbarn hört, vielleicht eine Leiter besorgt und so an die Hauswand anlehnt, dass ich problemlos runtersteigen kann.

 

Nika nutzt die Gebäude der Universität, Cafés, aber auch GPS zur Orientierung in Siena. Welche Möglichkeiten nutzt du, um dich in einer fremden Stadt zurecht zu finden?

Mein Freund behauptet immer, ich hätte eine Orientierung wie eine Bockwurst. Man setze mich in einer Stadt aus, und ich würde nie wieder nach Hause finden – sagt er. Wahrscheinlich stimmt das sogar. Ich bin Niemand, der großartig plant. Wie ich mich kenne, würde ich wahrscheinlich irgendwo mitten in der Stadt stehen, ohne alles und hätte keine Ahnung, wo ich hin müsste. Ich würde es so machen, wie ich es in New York immer gemacht habe. Ich würde einfach Passanten ansprechen und sie bitten, mir den Weg zu zeigen/beschreiben oder ich würde meinen Freund oder eine Freundin anrufen, die mich dann übers Telefon dahin lotsten, wo ich hin möchte. Aber im Grunde lebe ich nach dem Motto „get lost and have fun„. Einfach drauf los laufen und die Stadt auf eigene Faust erkunden – irgendwann und irgendwie gelangt man immer ans Ziel.

 

Deine Freundin ist verschwunden. Du willst sie bei der italienischen Polizei als vermisst melden. Wie schaffst du das trotz Sprachbarriere? 

Ich würde mein Glück mit Englisch versuchen. Ich gehe davon aus, dass die meisten Leute zumindest bruchstückhaft Englisch sprechen und wenn nicht sprechen, dann zumindest verstehen. Irgendwie schafft man es immer, sich zu verständigen, da spreche ich aus Erfahrung. Hände und Füße helfen auch oft weiter, oder kleine Kritzeleien und Zeichnungen. Das kann einem manchmal auch weiterhelfen. Würden alle Stricke reißen, würde ich wahrscheinlich einfach ausschlaggebende Begriffe wie „Freundin„, „vermisst„, „Hilfe„, etc. pp. auf italienisch googeln in der Hoffnung, dass ich so weiterkommen würde. Aber gibt es nicht auch Sprachapps oder Ähnliches, die das, was man sagt direkt in die gewünschte Sprache übersetzen? Eventuell würde ich dann einfach eine solche App zur Hilfe nehmen.

 

Irgendwie lösen die ersten Zeilen des Songs „Smells like teen spirit“ von Nirvana bei Nika starke Emotionen aus. Welcher „Ohrwurm“ hat das zuletzt bei dir geschafft?

Obwohl ich sehr wenig Musik höre, verbinde ich mit sehr vielen Liedern emotionale Ereignisse oder auch Abenteuer, besonders aus meiner Zeit in New York. Es gibt ein paar Lieder, die mir immer wieder unter die Haut gehen, die mich an Dinge, Orte und Menschen erinnern, sodass ich bereits beim ersten Ton in Tränen ausbreche. Eines dieser Lieder ist „Empire State of Mind“ von Jay Z und Alicia Keys. Es gibt Momente, in denen ich das Lied zum Beispiel gar nicht hören kann, weil das Heimweh/Fernweh nach New York so unerträglich und erdrückend wird. Doch wenn ich es höre, kann ich mir meine Tränen nie verkneifen und werde gedanklich immer zurückkatapultiert in die Jahre 2009 und 2010 und sehne mich nach einer Zeitmaschine oder der Tardis.

 

Italien, enge mittelalterliche Gassen, eine nervenaufreibende Spurensuche und die hitzige Jagd nach der Lösung eines Rätsels – In welchem Buch hast du dich schon einmal auf eine ähnlich spannende Reise gewagt?

Hierbei handelt es zwar nicht um einen Thriller, aber es ging ebenfalls um die Lösung eines Rätsels und eine Art Schnitzeljagd durch das wunderschöne Florenz in Italien. In Love & Gelato von Jenna Evans Welch versucht unsere Protagonistin Lina auf den Spuren ihrer verstorbenen Mutter mehr über die Person zu erfahren, die sie einst war und stolpert dabei über ein paar Geheimnisse, die es zu lüften heißt.

 
Vielen Dank an den Loewe Verlag für diesen tollen Wettbewerb und für die Chance auf einen solch grandisoen Gewinn!
 

5 thoughts

  1. Liebe Ivy,
    ich bin ein großer Fan deiner Beiträge und komme mir schon blöd dabei vor, ständig zu schreiben „Wow, toller Beitrag!“ 😀 Aber es ist so.
    Ich musste richtig lachen, schmunzeln und staunen. Du hast das echt super umgesetzt.
    Bei vielen Fragen hätte ich ähnlich geantwortet, zb bei der, wo es darum geht eingeschlossen in meiner Wohnung zu sein ohne zu wissen warum und wie es dazu kam.
    Jetzt habe ich übrigens noch mehr Lust, endlich Love & Gelato zu lesen, was mich heute (gebraucht) erreichte. Mal schauen wann ich es schaffe.

    Liebe Grüße,
    Nicci

    Gefällt mir

    1. Aww Nicci, danke, du glaubst gar nicht, wie viel mir das bedeutet! Es freut mich riesig, dass dir meine Beiträge gefallen ❤ Und sehr lustig, dass du ähnlich geantwortet hättest haha ich hatte auch überlegt, mich eventuell daran zu versuchen, das Schloss aufzubrechen, aber ich glaube das würde ich in gefühlt 100 Jahren nicht hin bekommen 😀 dann ist Fenster einschlagen definitiv einfacher!

      Ich bin gespannt, was du zu Love & Gelato sagst. Auch wenn es nicht das beste Buch aller Zeiten ist, ist es eines meiner absoluten Herzensbücher und ich freue mich immer so sehr, wenn es jemand liest und derjenige es dann auch noch mag ❤ deshalb drücke ich die Daumen, dass es dir gefällt 🙂 Freue mich schon jetzt auf deine Rezension dazu!

      Liebste Grüße
      Ivy

      Gefällt 1 Person

      1. Kommt drauf an, mir wäre es dann vielleicht auch egal, wenn ich was beschädigen würde, Hauptsache erst mal iwie raus 😀 Ich wohne aber im 1. Stock, somit könnte ich auch aus dem Fenster springen denke ich.
        Aber je länger ich so drüber nachdenke desto mehr denke ich auch so: ach, Zuhause eingesperrt.. was soll’s, ich bin gerne Zuhause, ich liebe es hier. Somit gibt’s schlimmeres. Erstmal Kaffee & Buch. 😀

        Ich bin auch schon ganz gespannt drauf. Vielleicht wird es ja in meiner Twitter Umfrage gewählt 🙂

        Liebe Grüße!

        Gefällt 1 Person

      2. Haha, das stimmt allerdings 🙂 Mit Buch und Kaffee eingesperrt in der eigenen Wohnung klingt wirklich sehr toll, solange es keine Dachgeschosswohnung mitten im Hochsommer ist, dann würde ich wahrscheinlich mehr als freiwillig aus dem Fenster springen 😀 😀

        Ich habe auch für Love & Gelato gevotet und hoffe, es gewinnt haha 😀

        Liebste Grüße!

        Gefällt 1 Person

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